Wednesday, 18.07.18
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Mauser beim Wellensittich

Französische Mauser beim Wellensittich


Wellensittiche sind die Vogelgattung, welche am meisten von der Französischen Mauser betroffen sind. Aber auch Nymphensittiche oder andere Vögel, die zu den Sittichen zählen, wie in etwa die Papageien, können diese Krankheit bekommen. Jedoch ist die Französische Mauser in ihrem Auftreten bei den Wellensittichen deutlich schlimmer.



Je nach Alter und Art des Wellensittichs, kann die Französische Mauser akut oder chronisch auftreten. Vom akuten Verlauf sind hauptsächlich Nestlinge anfällig. Nachdem sie sich infiziert haben, dauert es lediglich eine Woche, bis die Krankheit bei ihnen ausbricht und sie die üblichen Symptome – Zittern, Schwäche und Appetitlosigkeit – zeigen.

Aber auch Verfärbungen der Haut bis hin zu gelb, Blutungen in der Unterhaut sowie an den Federfollikeln werden nicht selten beobachtet. Wenn sich Nestlinge mit der Französischen Mauser anstecken, sterben sie bereits früh. Die Sterberate bei Wellensittichen liegt bei 100 %, bei anderen Sittichen ist sie weitaus geringer.

Beim chronischen Verlauf der Französischen Mauser infizieren sich ältere Nestlinge oder bereits ausgewachsene Wellensittiche. Die Wellensittiche müssen nicht sterben, sondern tragen das Virus ihr Leben lang mit sich herum. Anzeichen für einen chronischen Verlauf ist der ständige Verlust von Federn. Auch nach der Mauser verlieren sie ihre Schwanz- und Schwungfedern. Dadurch können die Vögel nicht mehr fliegen. Deshalb werden sie nach dem Ausbrechen der Französischen Mauser häufig auch nur noch „Renner“ oder „Hopser“ genannt. Dennoch behalten sie ihre Lebensfreude, wenn sie auch mit einer Behinderung leben müssen.

Erkannt und diagnostiziert werden kann die Französische Mauser von einem Arzt. Hilfreich bei der Erkennung sind DNA-Bluttests oder Federtests, sowie ein Kloakenabstrich. Wenn ein Wellensittich an der Französischen Mauser leidet, sollte man bedenken, dass dieser Virus ansteckend ist. Um zu vermeiden, dass sich auch andere Wellensittiche damit infizieren, sollte man den erkrankten Vogel in einen getrennten Käfig setzen.

Zwar ist die Französische Mauser nicht heilbar, doch man kann den Vogel unterstützen, indem man den Käfig umbaut. Dem Vogel sollten nun mehr Stangen, Leitern oder Bretter zur Verfügung stehen, da er jetzt flugunfähig ist. Damit der erkrankte Vogel nicht so alleine sein muss, kann man einen zweiten Renner besorgen und die beiden zusammen in einen Käfig setzen.

Um ein langjähriges Weiterleben des Sittichs zu garantieren, sollte man alles tun, um sein Immunsystem zu unterstützen. Der Vogel darf sich jetzt auch nicht alleine fühlen und braucht Zuwendung.



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